logo

Liebe Vereinsmitglieder,

damit wir uns auch mal im Sommer sehen, haben wir (die Vorstandschaft) spontan beschlossen, ein Sommerfest zu veranstalten. Auf neudeutsch ein "Come together", da wir uns einfach in lockerer ungezwungener Atmosphäre mit euch treffen wollen ... zum reden, trinken, essen, feiern.

Das Ganze findet am Freitag, den 23. August 2019, von 18 bis 22 Uhr auf dem Grillplatz (Freizeitanlage) Suggental statt.


Wir sorgen für Getränke (die der Verein spendiert!) und feuern den Grill an (es gibt einen großen Schwenkgrill und eine Feuerstelle für Stockwurst und -brot). Essen, Gläser, Geschirr, Besteck etc. bringt jede/r selbst mit.

Eine Rückmeldung ist nicht erforderlich, so daß ihr auch noch ganz spontan dazu kommen könnt.

Wir freuen uns auf einen netten Abend mit euch!
Eure Vorstandschaft

190721 wasserski

 „Weil i wü´, Schifoan, Schifoan, wow wow wow, Schifoan, weil Schifoan is des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln kann.“ – Wolfgang Ambros

Daher heißt es bei uns auch im Sommer um 08.00 Uhr geht’s los auf der Piste. Doch unsere Piste ist im Sommer der Tunisee mit seinem Wasserskilift. Am 21.07. treffen wir uns auch in diesem Jahr wieder um mit Wasserski und Wakeboard ein paar Schwünge auf dem flüssigen Schnee zu machen. In kleiner Runde von 13 Leuten trifft man sich am frühen Morgen, wo wir die Anlage komplett für uns haben.

Nach einer Stunde aktivem Fahren ohne Pause sind die Arme lang und kraftlos. Gestärkt wird sich anschließend bei einem entspannten Picknick zum Ausklang des Morgens und Start in den weiteren Tag.

Timo Schmidt

logo inferno rennen

Am 25. Januar 2020 findet in Mürren im Berner Oberland das 77. Internationale Infernorennen statt. Das Inferno ist das längste Abfahrtsrennen der Welt. Bis zu 1850 Teilnehmer wagen sich die fast 15 km vom Schilthorn bis nach Lauterbrunnen die knapp 2000 Höhenmeter hinunter – die entsprechende Schneelage vorausgesetzt.

Mehr Informationen zum Inferno findest du auf der Homepage www.inferno-muerren.ch

Seit Jahrzenten nimmt regelmäßig eine kleine Gruppe des SC Kandel e.V. teil. Wenn du Interesse an dieser ungewöhnlichen alpinen Herausforderung hast, dann schreibe baldmöglichst an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Hier kannst du Fragen stellen und Kontakt zu unserer illustren Gruppe aufnehmen.

Anmeldeschluss ist Anfang September.

Jan Friess

schwarzwaldwandern

Einladung zur 3. Wanderung 2019 am Sonntag, 08.09.2019

Von der Bahnstation Himmelreich zur Höfener Hütte, zum Hinterwaldkopf, zur Hinterwaldkopfhütte und nach Hinterzarten zum Bahnhof.

Start: Am Bahnhof Himmelreich im Dreisamtal um 9:30 Uhr. Dort gibt es Parkmöglichkeiten.

Strecke: Zuerst Unterquerung der B 31, dann nach links Richtung Falkensteig. Sehr bald zweigt der bezeichnete Fußweg nach rechts ab, der uns nach 1 ½ Std. zur Höfener Hütte (980 m) führt. Nach 2 Std. Gehzeit befinden wir uns schon auf dem Hinterwaldkopf (1 198 m). Gemütliche Rast in der Hinterwaldkopfhütte. Danach Wanderung über Alpersbach nach Hinterzarten zum Bahnhof.

Eckdaten: Länge ca. 14 km, Wanderzeit ca. 4 Std., Höhenunterschied ca. 750 m.

Abfahrt: Am Bahnhof Waldkirch um 08:25. PKW-Fahrer sind um 09:30 auf dem Parkplatz Bahnhof Himmelreich.

Rückfahrt: Bahnhof Hinterzarten 16:15. Ankunft Bahnhof Himmelreich 16:29. Ankunft Bahnhof Waldkirch 17:28.

Anmeldung: Für unsere Disposition bitten wir um Eure Anmeldung, möglichst frühzeitig, spätestens jedoch drei Tage vor dem Termin, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Viele Grüße und Danke für Eure Reaktion.
Hans Ritter

schwarzwaldwandern

Einladung zur 4. Wanderung 2019 am Sonntag, 22.09.2019

 Vom Thurner ins Glasbachtal, zum Kaspershäusle und ehem. Königenhof. Weiter rund um den Steinberg zum Lachenhäusle. Wenig bekannte Tour mit prächtigen Aussichten in das zerklüftete Tal der oberen Wildgutach.

Start: 09:45 Uhr am Parkplatz des Gasthauses Kreuz an der B 500, ca. 1 km nach der Thurnerabzweigung in Richtung Kalte Herberge.

Strecke: Zuerst auf dem Westweg zum Ruhecklehof, dort links abzweigend hinunter nach Glashütte, weiter auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden zum ehemaligen Königenhof, welcher 1844 durch ein schlimmes Lawinenunglück traurige Berühmtheit erlangte. Nun in großem Bogen um den „Steinberg“ zum Gasthaus Lachenhäusle, wo wir rasten können. Zurück auf dem Westweg zum Parkplatz.

Eckdaten: Länge ca. 16 km, Wanderzeit ca. 4 ½ Std., Höhenunterschied ca. 500 m.

Abfahrt:Am Friedhofsparkplatz in Waldkirch um 09:00 Uhr.

Rückfahrt: Je nach Einkehr ca. 17:00 Uhr in Waldkirch.

Anmeldung: Für unsere Disposition bitten wir um Eure Anmeldung, möglichst frühzeitig, spätestens jedoch drei Tage vor dem Termin, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Viele Grüße und Danke für Eure Reaktion.
Hans Ritter

schwarzwaldwandern

Einladung zur 5. Wanderung 2019 am Sonntag, 13.10.2019

Von Triberg links und rechts entlang des Gutachtals auf dem „Robert-Gerwig-Weg“ hinauf zu den Schlossfelsen über Althornberg und weiter über die Hochebene zwischen Gremmelsbach und Langenschiltach bis zum Gasthaus „Staude“. Von dort wieder hinunter nach Triberg.

Start: 10:00 Uhr am Parkplatz des Bahnhofes in Triberg.

Strecke: Westseitig des Gutachtals wandern wir aufwärts in nördlicher Richtung bis zum Bergsattel „Alpirsbacher Höhe“. Von dort durch das Losbachtal abwärts und vor dem Talgrund erst die Schwarzwaldbahn unter- und die B33 überquerend erreichen wir die „Steinbissäge“. Nun geht es ostseitig des Gutachtals wieder aufwärts zu den mit mittelalterlichen Festungsanlagen bebauten und sehr aussichtsreichen Schlossfelsen. Bald haben wir die Höhe erreicht und können die gesamte weitere Wanderstrecke übersehen. Es ist eine wald- und wiesendurchsetzte Ebene mit prächtiger Aussicht. Einige km gehen wir jetzt auf dem Querweg Lahr-Rottweil. Mehrere Einkehrmöglichkeiten liegen am Weg. Bei dem Gasthaus Staude verlassen wir die Ebene und wandern wieder abwärts nach Triberg.

Eckdaten: Länge ca. 21 km, Wanderzeit ca. 4 3/4 Std., Höhenunterschied ca. 720 m.

Abfahrt:Am Friedhofsparkplatz in Waldkirch um 9:00 Uhr.

Rückfahrt: Je nach Einkehr ca. 18:00 Uhr in Waldkirch.

Anmeldung: Für unsere Disposition bitten wir um Eure Anmeldung, möglichst frühzeitig, spätestens jedoch drei Tage vor dem Termin, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Viele Grüße und Danke für Eure Reaktion.
Hans Ritter

190710 bz doerfler

Olympiastützpunkt
Junge Ski-Talente sollen aus Oberstdorf zurück nach Freiburg kommen
Von Michael Dörfler, BZ-Plus

Die 13- bis 15-jährigen Skifahrerinnen und Skifahrer aus dem Südwesten, die bisher im Internat in Oberstdorf trainieren, sollen zurückkehren – nicht nur aus sportlichen Gründen.

Die Pläne sind geschmiedet, die Heimholung ist beschlossene Sache. Die jüngeren Jahrgänge der hochtalentierten alpinen Skifahrer und Skifahrerinnen aus Baden-Württemberg sollen aus dem Skiinternat im bayerischen Oberstdorf wieder zurück in die Heimat geholt werden. Nach Freiburg – um dort zu wohnen, in die Schule zu gehen und, wenn immer möglich, eine Ausbildung zu absolvieren. Dazu zurück in den Schwarzwald, um dort zu trainieren.

Das Ganze ist eine ambitionierte Aktion, weil es, man darf es wohl so sagen, noch an einigen Ecken etwas hakt. Es werden noch ordentlich viele Steine in dieser Angelegenheit bewegt werden müssen. Mehr vielleicht, als einigen der Beteiligten derzeit vorschweben mögen. Doch Gundolf Fleischer will kein Zurück mehr: "Wir wollen Aufbruchstimmung erzeugen", sagt der Präsident des Badischen Sportbundes Freiburg (BSB), der sich als Motor des Ganzen sieht.

Hat das Training im Schwarzwald Vorteile?

Aber der Reihe nach. Im November 2017 klingelt bei Fleischer das Telefon. Am Apparat: Wolfgang Maier, seines Zeichens Sportdirektor Alpin beim Deutschen Skiverband (DSV). Das Duo diskutiert ein bisschen, wobei sich Maier einerseits beeindruckt von den grandiosen Erfolgen Schwarzwälder Skispringer, Langläufer und auch Biathleten zeigt, von denen viele im Skiinternat Furtwangen ein Zuhause gefunden haben. Aber Alpine aus dem Schwarzwald? Da gilt es etwas länger nachzudenken.

An der Schwelle zu etablierten Weltcupfahrern standen bis vor kurzem die aus dem Münstertal stammende Maren Wiesler und der Waldkircher Paul Sauter. Beide erwiesen sich zwar als respektable Stangen-Artisten, der große Durchbruch blieb ihnen aber verwehrt. Jahrzehnte zuvor, als die Schwarzwälder Alpinen noch nicht in Bayern trainierten, waren Heidi Wiesler aus Staufen, die Todtnauerin Olympia-Teilnehmerin (1994) Edda Mutter und der Neustädter Egon Hirt zum Teil bis in die internationale Spitze vorgefahren.

Vielleicht, so schwant Wolfgang Maier, der einst als Chefcoach der deutschen Frauen immense Erfolge feierte, gibt es da ja einen Zusammenhang. Wie wäre es denn, wenn man die ganz jungen Alpin-Talente wieder auf Schwarzwälder Pisten trainieren ließe, und damit im Südwesten auch einen Gegenpol zu den Nordischen Disziplinen schaffen würde?

"Ich stehe beim DSV im Wort." (BSB-Präsident Gundolf Fleischer)

Genau das haben Fleischer und mit ihm die Macher am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald jetzt vor. Die 13- bis 15-jährigen Mädchen und Jungen, die seit Ende der 1990er Jahre zusammen mit ihren bayerischen Kolleginnen und Kollegen im Skiinternat in Oberstdorf zusammengezogen werden, sollen zurück in den Schwarzwald. Wieder näher hin zu den Eltern, in eine vertrautere Umgebung. Diese Gruppe, so wird in Oberstdorf beobachtet, hat öfter mal Heimweh – die meist langen Wege zurück, machen Kurzvisiten zu Hause aber sehr oft unmöglich. Tränen, kein Appetit: Darunter leidet auch das Training auf den Skiern.

Fleischer muss nach einem sich anschließenden Treffen mit Maier nicht lange überlegen. Er signalisiert seine Bereitschaft für den Umzug zurück. Sechs Athleten, das sichert er auf entsprechende Nachfrage gleich zu, könnten im Sportinternat am Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald (OSP) ihre Zimmer beziehen. Der Haken an der Sache: Die sechs Zimmer gibt es noch gar nicht. Die heute zur Verfügung stehenden 25 Zimmer sind allesamt belegt – von Triathleten, Fußballern, Ringern, Volley- und Basketballern.

Abhilfe ist in Sicht

Geplant jedenfalls ist, das Internat für Sportler und Sportlerinnen an seinem heutigen Standort unterhalb des Freiburger Schlossbergs, zu erweitern. 20 Zimmer mehr, also dann 45, möchte der Olympia-Stützpunkt belegen – die Nachfrage ist riesengroß. Diskutiert wird eine Aufstockung des bisherigen Gebäudes, vielleicht sogar ein Neubau.

Der OSP ist in der Karthäuserstraße Untermieter des in der Trägerschaft – unter anderem des Erzbistums Freiburg – stehenden Internationalen Gästehauses für junge Menschen und Gruppen. Dass sich der Sport an den Kosten des Ausbaus beteiligen wird, ist zudem abgemachte Sache. Das Land hat sein Entgegenkommen bereits signalisiert. Doch wann es genau losgeht mit den Bauarbeiten, steht noch in den Sternen. Zunächst hat der Gestaltungsbeirat der Stadt Freiburg Einwände geltend gemacht, jetzt sind es Grenzabstände zum nebenan residierenden Südwestrundfunk, die noch geklärt werden müssen.

Internatsleiter Christoph Zangerl hofft aber ebenso wie der stellvertretende Leiter des Olympiastützpunktes Freiburg-Schwarzwald, Jürgen Willrett, dass die rechtlichen Angelegenheiten "hoffentlich bald geklärt sind". Natürlich weiß man beim OSP als auch beim BSB, dass das Bauen nicht in ein paar Tagen erledigt sein wird. "Wir schauen uns für die Übergangszeit natürlich nach Alternativen um", sagt Willrett, scheitern am Wohnraum soll die Heimholung des alpinen Nachwuchses jedenfalls nicht.

"Wir müssen jetzt die Vereine hellhörig machen." (BSB-Präsident Gundolf Fleischer)

Es gibt indes noch eine andere Komponente, die den handelnden Personen zwar nicht gänzlich fremd ist, die man aber ebenfalls im Sinne der Idee zu bewältigen glaubt. Am 1493 Meter hohen Feldberg gibt es durchaus geeignetes Gelände, um den Nachwuchs entsprechend trainieren zu können – bis hin zur FIS-Weltcupstrecke und der Piste am Ahornbühl. Doch mit den Alpen ist das Terrain nicht zu vergleichen. Die Mittelgebirgspisten sind etwas kürzer und aufgrund ihrer geografischen Höhe natürlich beileibe nicht schneesicher.

Wie Fleischer sieht darin auch Hubert Baur aus Breitnau, Vizepräsident Alpin/Snowboard im Skiverband Schwarzwald (SVS), kein Ausschlusskriterium. Ganz im Gegenteil. Es ist viel Zeit vergangen, seit der Weltcup bis zum Beginn der Jahrtausendwende ein paar Mal zu Gast in Todtnau-Fahl war. Entsprechend müssten die in Frage kommenden Pisten neu moduliert und gestaltet werden. Sportlich- und technisch sollten sie den Ansprüchen der Nachwuchs-Rennläuferinnen und -läufer schon genügen. Dazu käme wohl auch die (Neu-)Installation aufwändiger Beschneiungsanlagen und dafür notwendiger Wasserreservoirs. Auch gilt es, die heute höheren Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Wie Baur sieht Fleischer in einer solchen Investition auch Vorteile für den Breitensport und damit für den Tourismus. Stehenbleiben sei letztlich Rückschritt, argumentieren beide. Für Fleischer ist deshalb klar: "Wir müssen jetzt die Vereine hellhörig machen." Wenn sich abzeichne, dass auch dem alpinen Skilauf im Schwarzwald wieder Bedeutung zugemessen werde, könne sich das positiv auf die Sportart auswirken. Nicht zuletzt werde das auch den Nachwuchs motivieren, glaubt Fleischer.

Bleibt ein Letztes. Zwar wird das von den Beteiligten nicht explizit angesprochen, doch erhofft sich auch der OSP Freiburg-Schwarzwald durch die Aufnahme der alpinen Nachwuchsläuferinnen und -läufer einen Bedeutungszuwachs. In Zeiten hohen Konkurrenzdrucks und Wettbewerbs mit anderen Standorten kann das nicht schaden. An eine Umkehr der Pläne will Fleischer schon deshalb keine Gedanken verschwenden. Denn: "Ich stehe schließlich beim DSV im Wort."

Link zum BZ-Artikel

190629 mtb kids kreuzmoos

Vom 29. bis 30. Juni 2019 hat die MTB Jugendgruppe des SC Kandel e.V. einen Ausflug zum Kreuzmoos gemacht. Es gab zwei Gruppen mit insgesamt 20 Kindern und vier Trainern. Die Gruppe mit den jüngeren Kindern ist den direkten Weg über Linde und Gscheid hochgefahren, die anderen über Elzach und das Biereck.

Bei 36°C hatten die Kinder ganz schön mit den Anstiegen zu kämpfen. Sogar die 8-jährigen haben es geschafft! Mit vielen Pausen im Schatten und Wasserdusche über den Kopf wurde die Hitze erträglich gemacht.

Als wir angekommen waren, waren alle froh.

Abends sind wir auf den Hünersedelturm gelaufen und dort waren ganz viele Junikäfer, die wir mit der Hand gefangen haben und in die Luft geworfen haben. Dort haben wir auch den wunderbaren Sonnenuntergang angeschaut. In die andere Richtung hatten wir einen tollen Blick ins Elztal.

Zum Essen gab es Nudeln mit Tomatensoße und Salat.

Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück losgefahren und dieses Mal sind die Großen mit uns zusammen zurückgefahren.

Es war toll die anderen Kinder aus der Gruppe besser kennen zu lernen und mal ohne Eltern zu sein.

Bericht: Nele Giese, 8 Jahre und Johanna Schlosser, 10 Jahre

vortrag robert jasper

Am 4. Juni 2019 hatten wir den Extrembergsteiger Robert Jasper mit seinem Vortrag "Bergsteigen am Ende der Welt" zu Gast. Knapp 200 ZuhörerInnen folgten in der gut besetzen Kollnauer Festhalle (die Waldkircher Stadthalle war wegen "Renovierungsabsichten" nicht zu mieten) den spannenden Ausführungen von Robert Jasper.

Jasper erzählte in seinem mehr als zweistündigen Vortrag über seine Eigernordwand-Besteigungen und seine unglaubliche Solo-Kletter-Expedition mit dem Seekajak in Grönland. Durch seine lockere Art zu erzählen, war der Vortrag kurzweilig, spannend und authentisch.

Kurz vor der Pause sorgte der Ausfall des Spot-Strahlers, mit dem wir Jasper auf der Bühne beleuchteten, für etwas Hektik bei den Betreuern der Lichttechnik. Glücklicherweise war der Hausmeister der Halle gerade in der Nähe und konnte den Spot wieder aktivieren.

In der Pause hatten die BesucherInnen Gelegenheit am Stand von Robert Jasper sein Buch "NORDWAND - Mein Leben mit dem Eiger" mit individueller Widmung zu erwerben. Auch die Bewirtung durch unsere Jugendabteilung wurde Aufgrund der warmen Temperaturen gerne in Anspruch genommen.

Wir möchten uns hiermit nochmals bei Robert Jasper, allen Sponsoren (Badische Zeitung, Ganter Group, Kandelapotheken Waldkirch, Sauter Gartenbau, Stadtwerke Waldkirch, Volksbank Breisgau Nord und Werbegemeinschaft Waldkirch), den Vorverkaufsstellen Badische Zeitung und Buchhandlung Augustiniok, allen unseren Helfern und nicht zuletzt bei den BesucherInnen bedanken, die diesen eindrucksvollen Vortragsabend möglich gemacht haben.

Roland Weber

Hier ein paar Fotos vom Abend. Herzlichen Dank an den Fotografen Marco Bahr!

logo

Zusätzlich zum offiziellen MTB-Training der Jugend gibt es nun auch einen für alle offenen Mountain-Bike-Treff für Erwachsene. Jede*r die*der Lust hat, zusammen mit anderen MTB zu fahren, ist herzlich willkommen.

Es gibt keine speziellen Anforderungen (außer der Helmpflicht). Einzelne Gruppen werden sich je nach Kondition und Vorliebe für schnelles oder langsames Bergauf- und einfaches oder heftiges Bergabfahren sicherlich von alleine finden.

Hinweis: Der Bike-Treff ist kein offizielles Vereinsangebot, jede*r Teilnehmer*in haftet für sich selbst. Es werden weder Trainer*in noch Guide zur Verfügung gestellt, die Gruppe organisiert sich selbst.

Treffpunkt ist immer dienstags, 18:15 Uhr, auf dem Wohnmobilstellplatz hinter dem Stadion in Waldkirch.

Wir freuen uns auf weitere Teilnehmer*innen!

Ansprechpartner*in
Christina Beckmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Roland Weber Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

190526 mtb kids cup st maergen

Beim Kids Cup in St. Märgen am Sonntag, 26.05.2019, haben wir einen Podestplatz errungen – in der U9 männlich!

"Bei meinem ersten Rennen in diesem Jahr in St Georgen, konnte ich nach einem kniffligen Start aus der letzten Position, bis in die vorderen Plätze fahren. Nach meinem tollen 5ten Platz in St. Georgen, wollte ich unbedingt beim MTB Rennen in St Märgen wieder dabei sein. Da ich einen guten Startplatz in der 2ten Reihe hatte, wollte ich es dieses Mal auf das Treppchen schaffen. Meine Konkurrenten, die knapp hinter mir waren, hatte ich das ganze Rennen fest im Blick. :)

Ich freue mich sehr über meinen 2. Platz und ganz besonders über meinen ersten Pokal!

Weiterhin am Start waren Nele Giese, Ole Giese, Karolina Erschig und Lorenz Hild.

Jakob und der Rest der Familie Joos
Foto: Matthias Joos

Veranstaltungsbanner

Robert Jasper: Bergsteigen am Ende der Welt


2018, Mitte Juli, Ost-Grönland: Robert Jasper startet zu einem Abenteuer der besonderen Art.

Im letzten Inuit Ort Kungmit verlässt er die Zivilisation – Allein. Im „by fair means“-Stil paddelt er mit seinem faltbaren Seekajak in die entlegenen Fjorde. Sein Antrieb ist die Suche nach einem Berg mit Felswand: er möchte Neuland erklimmen. Dies hatte hier bisher noch kein Mensch vor ihm geschafft!

Wetter und Windverhältnisse auf den Fjorden sind extrem. Die vier Wochen mit unglaublichen 90 Kilogramm Ausrüstung bringen Mensch und Material ans absolute Limit. Robert ist gezwungen, einige Streckenabschnitte mehrmals zurückzulegen…

Robert Jasper ist weltweit einer der führenden Extrembergsteiger. Exklusiv für den SC Kandel e.V. berichtet er in seinem Vortrag erstmalig über seine Grönland SOLO Seekajak Kletterexpedition mit unglaublichen Einblicken.

Zusätzlich erfahren wir von seiner Erstbegehung der Odyssee Route (die schwierigste) in der Eiger Nordwand. Auch die Baffin Island Expedition by fair means begeistert in seinem Vortrag.

Über Robert Jasper

Der deutsche Extrembergsteiger Robert Jasper, geboren 1968, wuchs im Schwarzwald auf. Bekannt wurde er als alpiner Zehnkämpfer. Im extremen Alpin-Bereich sowie im Eis und Mixedgelände setzt er neue, internationale Massstäbe.

Seine besondere Leidenschaft gilt dem Soloklettern – sein Weg, sich selbst kennenzulernen sowie die Schönheit der Bergwelt zu entdecken. Kaum 20 Jahre alt, hat Robert Jasper mehr als 100 der schwierigsten Routen in den Nordwänden der Alpen solo durchstiegen, einige davon als Erstbegehungen. 1991 sorgte er in der Öffentlichkeit für Furore, als er innerhalb eines Jahres solo die drei grössten Nordwände der Alpen (Eiger, Matterhorn und Grandes Jorasses) in Rekordzeit durchstieg. 2003 wurde Robert Jasper von dem deutschsprachigen Klettermagazin „Klettern“ als der weltweit erfolgreichste Mixedkletterer gewählt.

Heute führen seine Expeditionen in die entlegensten Gebirge der Welt, ins Everestgebiet im Himalaya und nach Patagonien. Hier gelang die schnellste Besteigung des bekannten Berges Cerro Torre. In Alaska kletterte er zweimal auf verschiedenen Routen innerhalb von nur vier Tagen auf den Denali (Mt. Mc Kinley).

Die berühmte Kulisse der Eiger Nordwand war Drehort der IMAX-Filmproduktion „The Alps“, bei der Robert Jasper als einer der Hauptdarsteller mitwirkte. Die Film-Premiere war im Frühjahr 2007. Zur Zeit arbeitet Robert Jasper an einem Buch über seine Erlebnisse und Abenteuer in den Bergen dieser Welt, vor allem über die Eiger Nordwand, wo er ständig neue Standards setzt.

Vortrag

  • Dienstag, 04. Juni 2019
  • 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)
  • Festhalle Waldkirch-Kollnau !!!
  • Eintritt 10 Euro

Kartenreservierung

Karten können per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden. Die reservierten Karten werden an der Kasse hinterlegt, die ausgedruckte Bestätigungs-Mail gilt als Nachweis. Reservierungen, die bis 19:45 Uhr nicht abgeholt sind, verfallen.

Hinweis: Die Kartenreservierung garantiert einen Sitzplatz, beinhaltet jedoch keine Platz-Reservierung. Eine solche ist nicht möglich, da die Plätze nicht durchnummeriert sind. Es besteht freie Sitzplatzwahl. "First come, first sit" :-)

Kartenvorverkauf

  • Badische Zeitung, Waldkirch
  • Badische Zeitung, Emmendingen
  • Buchhandlung Augustiniok, Waldkirch

Bewirtung

Vor und nach dem Vortrag sowie in der Pause sorgt unsere Jugendabteilung mit Getränken und Brezeln für das leibliche Wohl.

Weitere Infos über Robert Jasper


Unsere Sponsoren und Unterstützer

 

newsletter

Unsere EDV hat gebastelt und eine Newsletter-Software auf unserer Homepage eingerichtet. Diese ersetzt ab sofort den zugegebenermaßen etwas "antiquierten" Email-Versand über die Vereinslogistik. Auch kann jede/r sein Abonnement nun selbst verwalten und sich zu einem Newsletter an- oder auch abmelden.

Folgende Newsletter können abonniert werden:

  • Automatischer monatlicher Newsletter, der jeden Monat automatisch vom System versendet wird und alle neuen Homepage-Beiträge seit dem letzten Versand enthält.
  • Automatischer wöchentlicher Newsletter, wie oben nur jede Woche.
  • "Normaler" Newsletter, den wir manuell versenden, sobald es Neuigkeiten gibt.
  • Mitglieder-Newsletter für vereins-interne Mitteilungen etc.


Alle Mitglieder sind automatisch zum Mitglieder-Newsletter und zum monatlichen Newsletter angemeldet sind.

Ein Link, unter dem man sein Abonnement, seinen Namen und auch seine eMail-Adresse ändern kann, wird mit jedem Newsletter versendet. Weiterhin gibt es auf der Homepage unter Newsletter Anmeldung die Möglichkeit sich neu zum Newsletter anzumelden.

Rückmeldungen bei Problemen oder sonstige Anregungen nimmt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne entgegen.

Viel Spaß beim Lesen der neuen Newsletter!

schwarzwaldwandern

Einladung zur I. Wanderung 2019 am Sonntag, 26. Mai 2019, vom Glottertal über Sägendobel und Wilmen nach St. Peter und am Uhufelsen vorbei zurück zum Ausgangspunkt.

Start und Ziel: In Oberglottertal fährt man auf der Talstraße bis zur linksseitigen Abzweigung „Steckleweg“ kurz vor der Gschwandersäge. Nach ca. 100 m auf dem Steckleweg kommt rechts ein Bänkchen mit Parkmöglichkeit.

Strecke: auf bezeichnetem Weg auf das „Rohr“, Türlekapelle, Sägendobel, weiter Richtung Vorderwilmen, bis Abzweigung zum Steingrubenhof (Campingplatz). Dort Einkehrmöglichkeit. Dann zum „Sauwasen“ oberhalb St. Peter, auf den Ränkwaldweg zum Uhufelsen und weiter zum Talgrund Glottertal. Auf dem Glotterpfad zurück zum Parkplatz.

Eckdaten: ca. 15 km, Wanderzeit ca. 4 Std., Höhenunterschied ca. 550 m.

Fahrt ins Glottertal mit PKW, einzeln oder mit Fahrgemeinschaften.

Zeiten: Abfahrt 9:30 Uhr in Waldkirch, Parkplatz am Friedhof. Rückkehr je nach Einkehr ca. 17 Uhr in Waldkirch.

Anmeldung: Für unsere Disposition bitten wir um Eure Anmeldung, möglichst frühzeitig, spätestens jedoch drei Tage vor dem Termin, unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Viele Grüße und Danke für Eure Reaktion.
Christiane Schmidt & Monika Wahl

logo

Wir haben nun ein digitales Archiv, in welchem wir die Protokolle der Vorstandssitzungen und Versammlungen ablegen, um bei Bedarf an einer zentralen Stelle nach bestimmten Themen suchen zu können. Außer den Protokollen möchten wir aber auch Fotos und Videos von Veranstaltungen des Skiclubs archivieren, um diese für die "Nachwelt" zu erhalten.

Alle Daten im digitalen Archiv sind mehrfach gegen Fremdzugriff geschützt. Zur virenfreien Übertragung der Daten ins Archiv wird ein USB-Speicherstick verwendet.

Wer etwas zum Archiv beitragen möchte, bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir freuen uns über jeden Beitrag.

190512 mtb kids cup urach

Beim zweiten Lauf des Schwarzwälder Kids Cups in Urach waren Anouk Läufer und Nele Giese bei der U11 weiblich am Start. Für beide war es eines ihrer ersten Rennen und besonders knifflig, da durch den Regen der letzten Tage die Strecke matschig und schmierig war. Die beiden haben die Herausforderung aber angenommen und die zwei Runden super absolviert. Im Ziel konnte man zwei stolze SC Kandel Bikerinnen bewundern.

Bei den U13 männlich starteten Linus Läufer und Ole Giese. In dem großen Starterfeld konnten sie sich gut behaupten.

Roman Schlosser

190415 birkebeiner

Roman Schlosser, Trainer der MTB Jugend, nahm am 16. März 2019 am legendären Birkebeinerrennet, ein Langlauf-Marathon der Worldloppet-Serie, in Norwegen teil. Ole Giese und Nikolai Schlosser, die bei ihm im Bike Training sind, haben ihn hierzu interviewt.

Ole und Nikolai: Wo war das Rennen genau und wie lang ist die Strecke?
Roman: Das Rennen war in Norwegen. Der Start ist in Rena, die Strecke führt über das Raufjellet und das Midtfjellet nach Lillehammer. Ziel ist dort im Langlauf Olympiastadion nach 54 km.

Ole und Nikolai: Wie bis Du da hingekommen?
Roman: Ich bin von Frankfurt nach Oslo geflogen. Dort habe ich meinen Freund, Nikolai Frant, getroffen. Er war 1993 für ein Jahr mein Austauschschüler und kommt aus Denver, Colorado in den USA. Wir haben damals für den SV Kirchzarten gemeinsam Langlaufrennen bestritten. Mit dem Mietwagen sind wir dann nach Brummunddal gefahren, wo wir bei einer befreundeten Familie übernachten konnten.

Ole und Nikolai: Wieso hast Du Dich für dieses Rennen entschieden und nicht für ein anderes?
Roman: Bisher habe ich den Schwarzwald Marathon, den Marcia Gran Paradiso, den Finnlandia Hiitho, den Vasaloppet, den Engadiner und den Rucksacklauf gemacht. Von daher war meine Liste der bekannten und schönen Langlaufmarathons schon fast komplett - nur der Birkebeiner hat noch ge-fehlt. Da ich ein großer Norwegen Fan bin und auch Norwegisch spreche, war es wirklich Zeit für dieses Rennen. Als Nikolai mich dann gefragt hat, ob wir es zusammen machen sollen, war die Entscheidung schon gefallen.

Ole und Nikolai: Wie viele Teilnehmer hat das Rennen?
Roman: Beim Birkebeiner starten um die 9.000 Läufer. Der Start erfolgt in Blocks mit ca. 200 Läufern, die 5 min. versetzt starten. Von daher war am Start wenig Hektik zur spüren. Durch die vielen Teilnehmer war man auf der Strecke nie allein. Es waren mindestens 4 Spuren nebeneinander meistens sogar 6 bis 8. Nervig war leider, dass sich niemand an die Schildkröte rechts und den Hasen links gehalten hat. Von daher musste ich sehr häufig die Spur wechseln, was echt Kraft gekostet hat.

Ole und Nikolai: Wie lange hast Du gebraucht?
Roman: Ich war nach 4 Stunden und 18 Minuten im Ziel.

Ole und Nikolai: Gibt es da spektakuläre Abfahrten?
Roman: Ja, auf einer Abfahrt waren wir sehr schnell unterwegs. In den Aufzeichnungen haben wir nachher gesehen, dass wir über 55 km/h gefahren sind. Durch den frischen Schnee, der Anfang der Woche gefallen war, war die Spur relativ weich. Durch die mehreren Tausend Läufer, die vor mir waren, waren die Kurven zu regelrechten Wannen ausgefahren und es war schwer den Gestürzten auszuweichen. Zum Glück bin ich ohne Sturz durchgekommen.

Ole und Nikolai: Was war die Siegerzeit?
Roman: Gewonnen hat Petter Eliassen aus Norwegen in der Zeit von 2 Stunden 23 Minuten. Das beeindruckende daran ist, dass die Spitze ohne Steigwachs läuft. Das heisst, sie schieben die komplette Strecke im Doppelstock und da sind wirklich harte Steigungen drin – für mich unvorstellbar. Das Doppelstockschieben heisst auf Norwegisch „staker“ und es gibt sogar schon spezielle Ski dafür. Meiner Meinung nach ist das zwar je nach Streckenprofil schneller, hat aber keinen Stil.

Ole und Nikolai: Hattest Du auf der Strecke ein Problem?
Roman: Ein Problem hatte ich glücklicherweise nicht. Die Bedingungen waren super, man konnte komplett mit blauem Steigwachs durchlaufen, ohne nachzuwachsen. Ich habe versucht, die Landschaft zu geniessen und auch an den Verpflegungsstationen mal um mich herum zu schauen und die Stimmung in mich aufzunehmen. Die Landschaft im norwegischen Fjell über der Baumgrenze ist sehr schön und wir hatten blauen Himmel bei ca. -3 Grad.

Ole und Nikolai: Sind -3 Grad typisch für Norwegen?
Roman: Ich weiss, dass es letztes Jahr -15 Grad waren, von daher kann es schon sehr kalt sein. Dieses Jahr waren die Temperaturen super. Auch kann der Wind in der baumlosen Hochebene ein Problem sein, aber auch das war dieses Jahr nicht der Fall.

Ole und Nikolai: Woher kommt der Name Birkebeiner?
Roman: Der Überlieferung nach haben im Jahr 1204 die Birkebeiner den kleinen Königssohn Håkon Håkonsson auf dieser Strecke in Sicherheit gebracht. Von daher ist das Rennen für die Norweger geschichtsträchtig und hat einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Zu dieser Zeit trug man beim Skilaufen Gamaschen aus Birkenrinde. Daher der Name.

Ole und Nikolai: Gab es Momente, bei denen Du kurz davor warst aufzugeben?
Roman: Nein, eigentlich nicht. Das Rennen war schon hart, aber doch gut zu meistern. Ich bin drei Wochen vorher den Rucksacklauf über 100 km von Schonach an den Belchen gelaufen, das ist nochmal eine Nummer härter.

Ole und Nikolai: Hast Du vor oder nach dem Rennen noch Urlaub gemacht?
Roman: Ich habe mich sehr gefreut meinen amerikanischen Freund Nikolai wiederzusehen. Wir waren zum Startnummer holen in Lillehammer und dann noch einmal zum Trainieren in den Bergen. Insgesamt hatten wir aber nur 4 Tage Zeit.

Ole und Nikolai: Welche besonderen Erinnerungen hast Du mit nach Hause genommen?
Roman: Es war beeindruckend, wie sportbegeistert die Norweger sind. Sie haben sich neben der Strecke Schneebänke gebaut und mit Fellen belegt. Feuer gemacht und die Leute angefeuert. Einfach Top.

Ole und Nikolai: Roman, hast Du noch weitere Ziele, was das Langlaufen angeht?
Roman: Ehrlich gesagt, war der Rucksacklauf dieses Jahr im heimatlichen Schwarzwald mein langläuferischer Höhepunkt. Aber mir fällt bestimmt wieder ein neues Ziel ein. Wichtig sind für mich nicht mehr die Zeiten oder die Platzierungen, sondern das Erlebnis im Wettkampf und die Strecke ordentlich zu meistern.

Ole und Nikolai: Roman, vielen Dank für das Interview!

190411 mtb jugend

Am Donnerstag vor den Osterferien startete die MTB-Jugendgruppe mit einem tollen Training, mit 26 Kindern und 4 Trainern. Das war vermutlich neuer Rekord. Auf dem Foto seht Ihr die ganze Gruppe - nein, nicht ganz - einer fehlt, nämlich der Fotograf. ;-)

Auf vielfachen Wunsch bieten wir das Training auch an den beiden Donnerstagen in den Osterferien an, bitte kommt zahlreich!

Roman Schlosser

190411 mtb jugend 02

Am Samstag, den 27. April 2019, werden wir an der Kandelputzete (mit Bergwacht, Schwarwaldverein und Drachenfliegern] teilnehmen. Beginn ist um 13 Uhr beim Rettungszentrum bei der Feuerwehr, Ende ca. um 18 Uhr.

Es wird ein Vesper zum Abschluss geben. Handschuhe und SC Kandel Windjacke bitte mitbringen. Bitte gebt mir kurz Bescheid, wenn Ihr teilnehmt und schreibt mir auch dazu, ob ihr mit dem Auto hochfahren könnt und wie viele Plätze Ihr noch frei habt. Ich versuche das Ganze dann zu koordinieren.

Es wäre schön, wenn wir durch die Kandelputzete zeigen könnten, dass wir uns auch für die schöne Natur, in der wir biken, engagieren!

Weiterhin einen guten Start in die Bike Saison und sportliche Grüße,

Roman Schlosser

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

kreuzmoos2018

Ab dem 4. April 2019 trifft sich die MTB-Jugend des SC Kandel wöchentlich donnerstags am Wohnmobilstellplatz beim Stadion in Waldkirch.

Das Training beginnt um 18 Uhr und endet um 19:30 Uhr. Gefahren wird in zwei leistungsgerechten Gruppen in den herrlichen Wäldern rund um Waldkirch.

Die Trainer Alex, Jürgen, Ralf und Roman, legen Wert auf ein Training, bei dem das fahrtechnische Können spielerisch vermittelt wird. Spass und die Freude an der Bewegung in der Natur stehen im Vordergrund. Bei Gelegenheit wird auch die Technik der Bikes erklärt und z. B. ein Rad ausgebaut oder die Bremsen eingestellt.

Ende April planen wir die Teilnahme an der Kandelputzete mit der Bergwacht.

Auch dieses Jahr machen wir wieder eine zweitägige Ausfahrt mit Übernachtung im Kreuzmoos.

Beim Training besteht Helm- und Handschuhpflicht.

Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2019!

Informationen:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1902 telemark

Mit drei Jahren fährt er das erste mal Ski. Mit 17 das erste mal Telemark. Mit 19 Jahren tritt er das erste Mal im deutschen WM-Kader an. Und mit 20 ist er Junioren-Weltmeister im Parallelsprint der Telemarker.

Christoph Frank hat sie am 16.02.2019 bei der Junioren-WM im Slowenischen Krvavec alle abgehängt. Er erhielt neben der Bronze-Medaille im Team-Wettbewerb zusätzlich die Goldmedaille im Parallelsprint. Damit verwies er die starken Norweger und Franzosen auf die hinteren Plätze. Im Viertelfinale hatte der Italiener Raphael Mahlknecht nach einem packenden Skating-Duell das Nachsehen. Der Norweger Kristian Lauvik Gjelstad trat Christoph auf den Ski und wurde nachträglich disqualifiziert – gewonnen hätte er aber auch ohne Regelbruch nicht. Das Finale bestritten der Franzose Adrian Etievent und Christoph. Unser SC Kandel Sprinter bog zuerst in den Kreisel ein und konnte sich so den nötigen Vorsprung zum Sieg sichern.

Bei rund 50 männlichen und 30 weiblichen WM-Teilnehmern schnappte er sich ausserdem den fünften Platz im Classic-Wettkampf und erreichte Rang sieben im Sprint. Somit platzierte er sich in allen Kategorien in den Top Ten!

Die Goldmedaille bei einer Junioren-Weltmeisterschaft ist nicht nur sein größter Erfolg in seiner noch recht jungen Karriere. In der gesammten Vereinsgeschichte des SC Kandel konnte ein solcher Titel bisher nicht ergattert werden. Entsprechend groß ist die Freude im Verein und diesen Montag konnten wir ihm offiziell und persönlich unsere Glückwünsche überbringen. Im Rahmen eines Interviews mit der Badischen Zeitung erhielt Christoph ein Anerkennungsschreiben unseres ersten Vorsitzenden Hans Ritter im Namen des gesamten Vereins.

Christoph ist Mess- und Prüftechniker beim Waldkircher Sensorenhersteller SICK AG. Durch seinen Arbeitgeber erfährt er weitreichende Unterstützung. Zum Beispiel bekommt er die notwendige Freizeit für Training und Wettkämpfe. Verein und Verband unterstützen ihn finanziell bei den Wettkämpfen. Einen Großteil der finanziellen Aufwendungen, um an Wettkämpfen teilzunehmen oder für's Training, bestreitet Christoph aus eigener Tasche. Damit er sich noch besser auf seine Sportler-Karriere konzentrieren kann, suchen wir einen Sponsor für ihn. Wer möchte sein Logo auf dem Helm eines Weltmeisters platzieren? Wir freuen uns auf Empfehlungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Janine Pfannenschmidt
Fotos: zVgv Christoph Frank

Hier ein Link zum Interview auf der Webseite des Skiverband Schwarzwald e.V. vom 16.02.2019.

1812 skiecke

SC Kandel Ski-Ecke mit „Filmen aus der Mottenkiste“

 Filme aus der Mottenkiste - damit begeisterte Evelyn Ganter in gemütlicher Runde zur Adventszeit 2018 ihre Zuschauer. Bei der berühmten Ski-Ecke des SC Kandel konnte man miterleben, wie der Ski-Club Vereinsmeisterschaften am Nordhang des Kandels ausrichtete. Auch die anschließenden Kämpfe auf der Langlaufpiste vor mehreren Jahrzehnten, sowie der damals moderne Kleidungsstil waren so amüsant wie beeindruckend anzusehen. Es ist sehr bemerkenswert was früher im freien Gelände möglich gemacht wurde, um aktiv Skisport im Verein zu betreiben. Komfortable Hilfsmittel wie Skiliftanlagen, Kunstschnee oder elektronische Zeitmessung gab es noch nicht.

Ein weiterer Film demonstrierte den SC Kandel mit Episoden aus den „Wurst und Wecken-Rennen“ - diese wurden regelmäßig als Abschluss der Skischule ausgerichtet - und weiteren Ausschnitten der Vereinsmeisterschaften. Herrliche Szenen mit vielen erstaunlichen Eindrücken über den Wintersport auf dem Kandel vor 50 Jahren. Besonders eindrucksvoll und amüsant war es, die Kommentare unter den Anwesenden zu belauschen: „Ja das bin ja ich!“, „Kennst du den noch?“, „Wer war denn das?“.

Der nächste, von allen spannend erwartete Film zeigte eine Expedition ins Ruwenzori Gebirge. Die Berge liegen in Ostafrika in den Gebieten Kongo und Uganda und reichen bis zu 5109 m hoch. Das Ruwenzori Gebirge ist von den großen Bergen Afrikas sicherlich die anspruchsvollste Wahl.

Der gezeigte Film war aus dem Jahr 1980! Er lieferte beeindruckende Bilder: atemberaubende Landschaften, imposante Einblicke in die enormen Strapazen der Reise zum Gebirge, sowie die unglaublichen Aussichten vom Berg. Man spürte, wie die Herzen der Anwesenden höher schlugen vor Reiselust.

Liebe Evelyn Ganter, für diesen wunderschönen Abend mit den erfrischend erzählten Geschichten aus alten Zeiten sagen wir von ganzem Herzen: DANKE! Dies gilt natürlich auch für die Unterstützung des Film-Vereins.

Wir brennen schon für die nächste Ski-Ecke.

Text: Janine Pfannenschmidt u. Angela Viesel
Foto: Christina Beckmann

Jahreshauptversammlung 2018

SC Kandel genießt hohes Ansehen im Skiverband

Jahreshauptversammlung des SC Kandel

Eine sehr freudige und entspannte Atmosphäre herrschte am Tag der 117. Jahreshauptversammlung des SC Kandel im Gasthof Altersbach. Etwa 50, darunter sehr viele ehrenamtlich stark engagierte Mitglieder kamen Ende 2018 zusammen.

Viele beachtliche Highlights hatte der ordnungsgemäß nach Protokoll verlaufene Abend zu bieten.

Hervorzuheben ist der seit Jahren stabile Wert der Mitgliederzahl: mit über 1.000 Mitgliedern zählt der SC Kandel zu den größten Vereinen der Region. Sehr erfreulich ist vor allem die gestiegene Anzahl an Kindern im SC. Laut Hans Ritter, dem 1. Vorsitzenden des Vereins, genießt der Skiclub höchstes Ansehen im Skiverband. Die Vielzahl angebotener Aktivitäten, wie Ski-Touren, Mountainbiking, Schneeschuh-Wanderungen oder Kletter-Ausflüge sowie die Skischule und der alpine Ski- und Rennsport tragen entscheidend hierzu bei.

Für die Kandel-Skilifte hat sich mit Martin Dold, dem Besitzer des "Plattenhof" ein engagierter Geschäftsmann für den Betrieb der Lifte gefunden. Der Verkauf konnte in 2018 erfolgreich abgeschlossen werden.

Begeisterung gab es auch aus der Skischule. Dirk Fakler berichtete von fünf Skikursen mit mehr als 300 Kindern sowie dem Schnupperkurs für Erwachsene. Zahlreiche Mitglieder seien zu Lehrern und Trainern ausgebildet worden. Dies möchte man im neuen Jahr weiter ausbauen. Ebenso berichtete Franz Kury von der Skisportschule mit glänzenden Augen von den zahlreichen mit den Kindern durchgeführten Trainingseinheiten.

Eine weitere sehr erfreuliche Nachricht: Der Vorstand des SC Kandel konnte in diesem Jahr fast voll besetzt werden. Hans Ritter wurde erneut einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt und möchte die Attraktivität des SC Kandel mit weiteren alternativen Sportangeboten neben dem Wintersport weiter steigern. Thorsten Hoes bleibt Schriftführer des Skiclubs. Er berichtete u.a. über die gewonnene Silbermedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft oder aber den Bike-Cup und dem Wunsch wieder aktiver an Wettkämpfen teilzunehmen. Die ebenfalls wiedergewählte Kassiererin Angela Viesel konnte ein beachtliches Plus von rund 4.000,- € verbuchen.

Die Jugendwarte Nicola Scherer und Timo Schmidt bleiben ebenso in ihren Ämtern. Sie schwärmten von vielen schönen, teils mehrtägigen Ausflügen und Erlebnissen mit den Jugend-Trainingsgruppen. Da war z.B. die jährliche Ski-Ausfahrt, welche trotz Regenwetter dank sehr einfallsreicher Betreuer zum abenteuerlichen Erlebnis wurde. Oder aber Ausflüge zu Kletterhallen, Skisprung-Schanzen oder zum Wasserski-Fahren.

Als Beisitzer wurden in den Bereichen Mitgliederverwaltung Christiane Schmidt, EDV Roland Weber und WEB Christina Beckmann wiedergewählt. Neu hinzugekommen sind Roman Schlosser für den Bereich Mountainbike, sowie Janine Pfannenschmidt für die Bereiche Sponsoring & PR. Für den 2. Vorsitz und alpinen Skiwart können sich Interessenten noch "bewerben".

Besonders mitreißend und amüsant war der Rückblick auf die vergangenen Jahre Vereinsgeschichte des ehemaligen Vorsitzenden Paul Ganter. Er verbildlichte in seiner Ansprache, welche heute kaum vorstellbaren Anstrengungen vor etwa 50 Jahren nötig waren um ein Rennen auszurichten. In lebhaft erzählten Bildern nahm er sein Publikum mit in die Vergangenheit auf den Kandel, scharrte mit ihnen den Schnee zusammen, präparierte die Piste, steckte Routen ab - wie es damals üblich war ohne technische Hilfsmittel. Eine sehr unterhaltsame Veranschaulichung des Wandels der Zeit, welchem man noch ewig hätte lauschen wollen.

Auch bei dieser Jahreshauptversammlung wurden wieder viele Personen für ihr Engagement und ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Aufrichtige Anerkennung für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten: Karl Haberstroh und Gerhard Ams (70 Jahre) sowie August Schultis (60 Jahre). Eine Urkunde und die Silbernadel für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft gingen an Harald Weber, Bernhard Neff, Eva-Maria Müller, Jutta Migeod, Ulrike Jungblut, Susanne Holder-Laksari, Dr. Gottfried Weise, Dr. Markus Cybulla, Bernhard Becherer, Steffan Baier und Vera Auer. Die Bronzenadel für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Herbert Wild, Karl-Heinz Schwarz, Stefan Ganter, Dr. Ralf Riedel, Stefan Bayer und Eva Augart. Für 30 Jahre wurden geehrt: Inge Schölzel, Claudius Löffler, Beate Kräter, Maria Haberstroh, Liesel Haberstroh, Florian Fackler und Klemens Doll.

Für langjährige Skilehrertätigkeit (10 Jahre) wurden Timo Schmidt, Nicola Scherer, Alina Sohst, Anne Roth, Sarah Duscha und Philipp Holzheu, sowie für 20 Jahre Skilehrertätigkeit Eduard Nikolaus ausgezeichnet.

Mit der bronzenen Ehrennadel und einer Urkunde für besondere Verdienste wurden für ihr Engagement bei den Skitouren Angie Scherer, Manfred Hamann-Waidner und Andreas Blust geehrt.

Text: Janine Pfannenschmidt
Fotos: Roland Weber, Thomas Viesel

skitouren ausbildung 2019

Da die für Samstag, den 12. Januar 2019, geplante Skitour in den Alpen aufgrund der Lawinen- und Wetter-Bedingungen abgesagt werden musste, fanden sich 23 Mitglieder der Skitourengruppe unter Leitung von Berg- und Skitourenführer Gerold Scherer zur Skitouren-Ausbildung auf dem Kandel ein.

An drei Stationen wurden die Teilnehmer unter Anleitung der Skitourenführer*in Diana Scherzer, Andi Blust, Manfred Hamann-Waidner und Gerold Scherer in LVS (Lawinen Verschütteten Suche), verschiedenen Bergrettungstechniken (Skischlitten, Seil- und Stocksitz, Biwaksackschleife) und (einer simulierten) Gletscherspalten-Rettung ausgebildet.

Das Gelernte wurde anschließend beim Abschluss im Gasthaus Altersbach bei Glühwein oder Kaffee, Kuchen oder Gulaschsuppe, reflektiert.

Text und Fotos: Roland Weber

Einige Funktionen auf unseren Webseiten benötigen Cookies. Mit der Nutzung der Webseiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen